Xanten im Ersten Weltkrieg 1914-1918
Sonderband zur Geschichte der Stadt Xanten
Erhältlich ab 1. Februar 2010 im Rathaus/Bürgerservice zum Preis von 10 €/8 € für Vereinsmitglieder.
Auch wenn sich die großen Schlachten des Ersten Weltkriegs weitgehend außerhalb des Deutschen Reichs zutrugen, blieben deutsche Groß- wie auch Kleinstädte nicht von ihm verschont. Selbst Xanten, das kleine Idyll am unteren Niederrhein, konnte sich der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts nicht entziehen. Zwar blieb die Stadt von Kampfhandlungen verschont, dennoch litt die Bevölkerung massiv unter den Strapazen des Kriegs. Dieser Sonderband zeigt, wie sich das Leben in der Domstadt während der Jahre 1914 bis 1918 gestaltete und welche Folgen der Krieg für die Xantener Bevölkerung mit sich brachte.
Dabei handelt es sich bei dieser Arbeit um den ersten Versuch, diese dunkle Episode der Xantener Geschichte zu erzählen. Anhand einer sorgfältigen Auswertung der Quellen des Xantener Stadtarchivs und der aktuellen Forschungslage ergibt sich nun erstmals ein umfassendes Bild der Situation der Stadt während der Kriegsjahre. Neben der umfangreichen Einquartierung von Soldaten, Einschränkungen in Form von Erlassen durch die Obrigkeit, war es vor allem auch die Lebensmittelknappheit, die die Xantener Bürger mit Sorge erfüllte. Durch die Verbindung des Xantener Mikrokosmos mit dem Makrokosmos des Deutschen Reichs ergibt sich schließlich ein umfassendes Bild der Geschehnisse in der niederrheinischen Kleinstadt.
Matthias Heimbach wurde am 21. Juli 1982 in Moers geboren. Nach seinem Abitur am Städtischen Stiftsgymnasium Xanten studierte er an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Neuere und Neueste Geschichte, Volkskunde/Europäische Ethnologie und Niederlande-Studien. Im Februar 2009 beendete er sein Studium mit dem Abschluss eines Magister Artium. Matthias Heimbach lebt und arbeitet in Köln.